5 Gedanken zu “Fragen, Anregungen, Kritik?”

  1. Hallo Herr Böhm,

    Es wäre sinnvoll, wenn der genaue Ort der Veranstalltung am 20.11.2018 feststeht, diesen auch in der Presse den Bürgern mitzuteilen, da es doch viele Unterstützer der Petition gibt, die nicht in dem Verteiler von ihnen bzw. der Petition sind.
    Ein Artikel hierüber wäre notwendig!
    Vielleicht ist es möglich diese Anregung umzusetzen.

    Mit freundlichen Grüßen

    C.Rauch

  2. Hallo Herr Böhm.
    Ihren Flyer „Bürgermeister für Gründau“ habe ich mit Interesse gelesen.
    Mich würde darüberhinaus Ihre Haltung zum Thema Zuwanderung und erneuerbare Energien interessieren.
    Liebe Grüße
    S. Tschorn

    • Hallo Frau Tschorn,
      danke für die Fragen. Zuwanderung hat es schon immer gegeben und ich habe mir früher darüber noch nie Gedanken gemacht. Ich gehe italienisch, türkisch, asiatisch essen, hatte einen russischen Professor im Studium und wir hatten zuletzt einen indischen Pfarrer in Christkönig. Seit ich auf meiner Arbeitsstelle Personal für meine Abteilung auswählen darf, habe ich einen Türken, einen Bosnier und einen in Pakistan geborenen Inder eingestellt. Sogar jemanden aus der Wetterau ;-).
      Jeder der seine Heimat wegen Krieg und Zerstörung verlassen muss um sich und seine Familie zu retten soll und muss Asyl bekommen! Das ist keine Frage und ist auch unabhängig ob dies gesetzlich oder menschenrechtlich irgendwo so festgehalten ist. Wer sich in der Zeit seines Aufenthalts hier integriert und ein Teil der Gemeinschaft wird, der muss auch bleiben dürfen.
      Für manche Beschäftigungen z.B. in der Pflege werden Arbeitskräfte aus dem Ausland sogar angeworben und ohne diese wäre die Situation bei den entsprechenden Einrichtungen oder im privaten Bereich noch haltloser.
      Eine Einwanderung aus wirtschaftlichen Gründen und damit meine ich nicht die Zuwanderung von Fachkräften, lehne ich ab.
      Eine Einwanderung ohne Ausweispapiere, mit falschen Angaben zur Person oder ohne einen entsprechenden gestellten Antrag im Heimatland lehne ich ab.

      Bei erneuerbaren Energien ist es viel einfacher zu beantworten: Es geht nur über erneuerbare Energie! Aber nicht wie es im Moment umgesetzt wird.
      Es darf nicht sein, dass z.B. Biogasanlagen nur effektiv betrieben werden können, wenn z.B. mit Nutzpflanzen wie Mais zugemischt wird. Trockenfermentierung wäre, auch für unsere Kompostierungsanlage, evtl. eine gute Möglichkeit.
      Ich bin gegen einen weiteren Ausbau der Windkraft, da diese einen zu starken Eingriff in die Natur und Umwelt darstellen. Ferner haben die Anlagen eine begrenzte Laufzeit und können nach 12-15Jahren (Studie aus UK) nicht einfach durch neuere Anlagen ersetzt werden, da per Gesetz die neuen Anlagen effektiver sein müssen als die bestehenden. Dies geht nur über mehr Höhe. Dafür sind die alten Fundamente nicht ausgelegt. In Sachsen werden zur Zeit, und das ist mein Hauptargument gegen weiteren Windkraftausbau, Anlagen stillgelegt. Hier ist die Subvention durch den Steuerzahler nach 20Jahren ausgelaufen und die Anlagen sind für den Betreiber jetzt nicht mehr rentabel.
      Das größte Potential sehe ich in der Photovoltaik, hier gibt es genügend Dachflächen die noch ungenutzt sind und auch die Möglichkeiten der Energiespeicherung dezentral in den jeweiligen Haushalten ist am einfachsten und günstigsten zu lösen.
      Wasserkraft wurde in den letzten Jahrzehnten in Deutschland immer weiter abgebaut, ob es hier sinnvolle Möglichkeiten gibt dies zu reaktivieren, kann ich nicht sagen. Geografisch wohl eher nicht.

      Viel Text und doch nicht alles gesagt!? Einfach anrufen, wenn noch etwas unklar sein sollte.
      kböhm

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