Beiträge / Aktuelles / Presse

14.03.2019

Interview Gelnhäuser Neue Zeitung / Was den Kandidaten am wichtigsten ist

Florian Neumann, 12.03.2019 zum Artikel 

Markus Marx, 08.03.2019 zum Artikel 

Gerald Helfrich, 07.03.2019 zum Artikel 

Axel Fetzberger, 06.03.2019 zum Artikel 

Klaus Böhm, 05.03.2019 zum Artikel 

 

17.03.2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

am kommenden Sonntag findet die Bürgermeisterwahl statt und Sie haben die Möglichkeit mit Ihrer Stimme Einfluss zu nehmen, auf die Richtung, welche die Gemeinde Gründau in den nächsten Jahren einschlagen wird.

Wie natürlich zu erwarten war, habe ich als relativ unbekannter und parteiloser Bewerber um das Bürgermeisteramt kaum ernsthafte Chancen. Aber ich bin sehr zufrieden, mit dem wie die letzten Wochen gelaufen sind, und ich die Möglichkeit hatte den Finger in einige Wunden zu legen und anzusprechen an was es bei uns in Gründau mangelt.

In den nächsten Tagen, haben Sie evtl. die Möglichkeit meine Mitbewerber bei z.B. Hausbesuchen oder an Infoständen kennenzulernen. Ich für meinen Teil verzichte auf solche Wahlwerbung, da ich mich noch nie durch Besuche an der Haustür, durch Werbekulis oder Taschentücher, für einen Kandidaten oder Partei entschieden habe.

 

Ein paar Punkte möchte hier noch aufführen und vielleicht Anregungen für Fragen geben.

 

  1. Mit der Offensive „Land hat Zukunft“ intensiviert die Landesregierung ihre Anstrengungen, um die ländlichen Regionen für die Zukunft zu stärken. Sie setzt hierfür 2018 und 2019 rund 1,8 Milliarden Euro Landesmittel ein. Gefördert werden beispielsweise Pilotprojekte zur Aktivierung von Flächen in Innenlagen, um aufgegebene Gebäude und Leerstände zu vermeiden. Für das Modell „Gemeindeschwester 2.0“ stehen 3,7 Millionen Euro bereit. Hinzu kommt eine Ergänzung der medizinischen Versorgung durch Telemedizin-Projekte. Seit fast einem Jahr ist unser ehemaliger Bürgermeister Heiko Merz für diese Offensive der Regionalbeauftragte für Ost- und Südhessen und damit auch für Gründau. Warum hat weder der Bürgermeister noch eine der Parteien und hier speziell die SPD beim Thema Ortskernbelebung / Innenlagen nutzen, hier Kontakt? Was wurde an Förderung beantragt? Ich würde mich für die Schaffung von kleineren Wohneinheiten für Senioren einsetzen. Viele können im Alter ihr Haus und Garten nicht mehr bewirtschaften. Kleine Wohnungen in den Ortszentren halten diese Menschen in ihrem gewohnten Umfeld und stellt dadurch frei werdende Immobilien jüngeren Familien zur Verfügung. 

 

  1. Beim Thema Strassenausbaubeitrag gibt es Einsparpotential, das hat Herr Neumann gut und anschaulich erläutert. Die Kosten mit dem neuen Verfahren sind niedriger als der jetzige Anteil der Gemeinde. Warum können weder Herr Helfrich noch die Herren Neumann und Fetzberger die definitive Abschaffung dieser Ausbaubeiträge ankündigen? Die Gemeinde Gründau hat gemäß Bürgermeister Helfrich finanzielle Rücklagen in Höhe von 30Mio €. Gemäß anderen Aussagen sogar von 42Mio €. Für diese Gelder sind m. e. nach, bei der heutigen Zinslage, Strafzinsen zu zahlen. Außerdem zahlt Gründau in den kommunalen Finanzausgleich ein und andere Gemeinden, die Gelder aus diesem Ausgleich erhalten, erheben keinen Straßenausbaubeitrag. Warum das Geld für Zinsen ausgeben, statt den Bürger zu entlasten?

 

  1. Die Einhausung der Kompostierungsanlage wird von Herrn Fetzberger gefordert. Weder er selbst, noch ein Mitglied der Freien Wähler haben, wie auch Herr Helfrich, in der Petition zur Fliegenplage Stellung genommen. Obwohl sie hierzu aufgefordert waren. Angeblich haben allen Fraktionen längst Anträge zur Fliegenplage / Maßnahmen oder Einhausung eingebracht. Diese würden vom Bürgermeister nicht bearbeitet, da Er dieses Thema nicht ernst nimmt. Warum lässt         man Ihn da gewähren? Der Gemeindevorstand ist das Entscheidungsgremium in der Gemeinde und nicht der Bürgermeister. Hier sehe ich keine Glaubwürdigkeit.

 

  1. Bedarfsplan Kita! Auf welcher Basis werden Bauentscheidungen in der Gemeinde getroffen, wenn erst nach diesen Entscheidungen der Bedarf ermittelt wird? Warum überhaupt eine Kita in das Neubaugebiet „Lange Rainshole“ bauen? Was wird mit den Kapazitäten in den bestehenden Kitas? Ziehen die Kindergärten den Familien hinterher und wie passt das zur Belebung der Ortszentren?

 

  1. Eine Bitte an denjenigen der letztendlich die Wahl für sich entscheiden wird. Die Büromöbel in der Gemeindeverwaltung sind aus den 80er Jahren. Jedenfalls sehen sie so aus. Bei dem finanziellen Spielraum den die Gemeinde hat, sollten die Verwaltungsmitarbeiter wenigstens eine ordentliche, moderne und Arbeitsplatzverordnung konforme Büroausstattung haben. Das schließt Beleuchtung und Klimatisierung mit ein.

 

 

14.03.2019

Fragen zur Bürgermeisterwahl in Gründau / Vorsprung Online
  • In welchem Punkt unterscheiden Sie sich am deutlichsten von den anderen vier Kandidaten?

Ich bin der einzig wirklich unabhängige Kandidat, frei von parteipolitischen Zwängen und kann daher am ehesten mit allen politischen Lagern zusammenarbeiten.

Meine Mitbewerber kommen aus dem Versicherungs-, Verwaltungs- und Finanzsektor und sind es daher gewohnt, für unser aller Geld/Steuern mitunter wenig Gegenleistung zu erbringen. Bei meiner Tätigkeit zählt nur das beste Ergebnis für die Kunden!

  • Welche drei neuen Projekte wollen Sie in Ihrer ersten Amtszeit umsetzen?

Mit dem digitalen Rathaus und einem modernen, transparenten Bürgerinformationssystem die Basis schaffen für mehr Bürgerbeteiligung. Nur durch die Beteiligung der Bürger an wichtigen Entscheidungen und dem Einbringen von Ideen und Wünschen schafft man Akzeptanz. Das ist das Werkzeug für ALLE Projekte von der Kita bis zum Seniorenheim, von medizinischer Versorgung bis Verkehrssituation und Windkraft.

  • Fliegen oder Windräder – welches Thema reizt Sie mehr?

Vom Fliegenproblem bin ich direkt betroffen und das Problem stellt für alle Betroffenen eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität dar. Die Windräder sind ein Problem das uns alle angeht. Diese Anlagen haben ein Gesundheits- und Umweltgefährdungspotential. Die planlose Umsetzung der Energiewende mit den enormen Kosten und Folgekosten für die Verbraucher ist jedoch fast noch schlimmer.

  • Was glauben Sie: Was wünschen sich die Gründauer Bürgerinnen und Bürger derzeit am meisten?

Die Wünsche variieren sicherlich individuell. Bezogen auf den künftigen Bürgermeister wünsche ich mir Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit. Diesen Wunsch teilen die Gründauer Bürgerinnen und Bürger bestimmt mit mir. Ein offenes Ohr für Anliegen, gemeinsame Lösungen finden und gegebene Versprechen endlich umsetzen sind weitere Wünsche.

 

26.02.2019

Fragen zur Bürgermeisterwahl in Gründau / Stadtjournal (ungekürzt)

1) Warum möchten Sie Bürgermeister in Gründau werden?

Der jetzige Bürgermeister hat mit seinen Alleingängen und Entscheidungen öfter die Gemeindegremien umgangen und mit seiner Amtsführung dem Ansehen der Gemeinde Schaden zugefügt. Beim sehr heiklen Thema Windkraftausbau mit allen bekannten und noch nicht absehbaren Folgen für Umwelt, Trinkwasser und Gesundheit, agierte die Gemeinde in den letzten Jahren intransparent, ohne Bürgerinformation oder gar Bürgerbeteiligung. Auch bei der Fliegenplage in Gründau wurde jahrelang nicht gehandelt und zuletzt wurde den Bürgern selbst die Schuld an diesem Problem zugeschoben. Die im Gemeinderat vertretenen Parteien haben sich bei diesem Thema entweder gar nicht positioniert oder später gegen getroffene Aussagen gehandelt. Ein Petitionsbescheid, zu der Petitionsempfänger gemäß Artikel 17 Grundgesetzt verpflichtet sind, liegt zur Fliegenplage eingereichten Petition bis heute nicht vor, obwohl der Bürgermeister und die Gemeindevertretung hierzu, nach einer Dienstaufssichtsbeschwerde, von der Kommunalaufsicht aufgefordert wurden. Deutlicher kann man Gleichgültigkeit gegenüber den Bürgern und Wählern nicht ausdrücken.

Es gibt für uns Bürger Möglichkeiten durch Eingaben, Petitionen, Bürgerentscheide oder sogar Demonstrationen Einfluss auf die Politik zu nehmen. Wenn die Politik hierauf nicht reagiert, sind diese Mitbestimmungsmöglichkeiten nur Augenwischerei! Die logische Konsequenz ist es, selbst ein politisches Amt einzunehmen. Darum will ich Bürgermeister werden!

Innerhalb der Gemeindepolitik und zwischen dieser Politik und den Bürgern gibt es Differenzen, die es zu überbrücken gilt. Dafür trete ich an. Ich verstehe das Amt des Bürgermeisters als wichtigstes Bindeglied zwischen der Gemeindevertretung und den Bürgern und möchte allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben nicht nur zu Wahlen, sondern jederzeit die Politik in der Gemeinde mitzubestimmen.

2) Warum sind Sie die geeignete Person für dieses Amt?

Meine Mitbewerber haben zum Teil jahrelange Erfahrung in Kommunalpolitik und durch Ihre Parteizugehörigkeit Rückhalt oder sogar Mehrheiten im Gemeinderat. Diese Erfahrung oder Mehrheiten wurden aber in den letzten Jahren nicht genutzt. Herr Fetzberger von FWG/CDU spricht von Versäumnissen in den letzten Jahren die es aufzuarbeiten gilt. Warum sind diese Versäumnisse trotz Mehrheit im Gemeinderat entstanden? Herr Neumann von der SPD propagiert den Blick von außen und möchte u.a. wie alle anderen gegen die Fliegenplage vorgehen. Seine SPD hat allerdings einen meiner Vorschläge, den die FWG hierzu aufgegriffen hat, abgelehnt. Hier verhindert Parteipolitik das geeignete Lösungen gefunden, und zum Wohle der Bürger umgesetzt werden. Ein Miteinander aller Vertreter und Parteien im Gemeinderat ist unerlässlich und kann nur durch einen unabhängigen Kandidaten, mit einem wirklichen Blick von außen, hergestellt werden.

Betrachtet man die Programme und Ziele, die meine Mitbewerber und auch ich im Wahlkampf anführen, stellt man fest, dass diese in fast allen Punkten übereinstimmen. Die Frage die sich stellt ist, wer steht glaubwürdig für diese Ziele ein? Diese Glaubwürdigkeit sehe ich bei meinen Mitbewerbern nicht, da diese durch Ihre Tätigkeit in den Gemeindegremien in den letzten Jahren bereits an der Umsetzung dieser Wahlversprechen hätten arbeiten können. Das „digitale“ Rathaus gibt es nicht erst seit gestern und gerade bei diesem Punkt habe ich konkrete Vorstellungen zur Umsetzung (www.kl-boehm.de). Mit dem von mir angedachten Beteiligungsportal werden die Anliegen der Bürger sofort öffentlich und die sich daraus ergebenden Maßnahmen die von Gemeindeverwaltung und Gemeindevorstand zu treffen sind werden nachverfolgbar. Bei Themen von besonderem öffentlichem Interesse müssen Bürgerbefragungen durchgeführt werden.

Nach der nächsten Kommunalwahl in zwei Jahren dürfte nach meiner Meinung mit der AfD eine vierte Partei in die Gemeindevertretung einziehen. Vermutlich werden dann FWG/CDU ihre Mehrheit in der Gemeindevertretung verlieren. Für eine solche mögliche Konstellation haben meine Mitbewerber kein Konzept vorgelegt. Mit der von mir vorgeschlagenen Sammlungsbewegung möchte ich aus allen Parteien und interessierten Bürgern eine Wählervereinigung gründen, die bei der Kommunalwahl eine Mehrheit im Gemeinderat erreicht und so die Gemeinde auch in Zukunft handlungsfähig erhält.

Mit einem unabhängigen Bürgermeister kann dies erreicht werden und daher sehe ich mich, von allen die zur Wahl antreten, als den geeignetsten Kandidaten.

3) Worauf wollen Sie in der kommenden Legislaturperiode als Bürgermeister in Gründau die Schwerpunkte Ihrer politischen Arbeit legen?

Ich möchte einen Wechsel des Politikstils in Gründau. Hierzu gehört auch, dass es in der Politik nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben darf. Keine weiteren Windkraftanlagen, Verkehrslärm, Einhausung der Kompostierungsanlage, Geruchsbelästigung, Verbesserung der Verkehrs- und Parksituation, Sanierung der Ortskerne statt massiver Ausweisung von Neubaugebieten, ärztliche Versorgung, Mobilität für Senioren, Bürgerbeteiligung, Förderung von Wirtschaft und Gewerbe, Betreuungsangebote und vieles mehr wird seit Jahren vor Wahlen beworben. Alle diese Dinge stehen auch für mich im Vordergrund. Ich will daran arbeiten, dass diese Versprechen endlich eingehalten und umgesetzt werden. Es gilt mit allen, den für alle besten Kompromiss zu finden und diesen ehrlich, offen und transparent zu vermitteln und so eine möglichst große Akzeptanz für Entscheidungen und Vorhaben in der Gemeinde zu erreichen. Gemeinsam gestalten und nicht nur verwalten ist die Aufgabe die zu bewältigen ist.

4) Wie sehen Sie Ihre Chancen, am 24. März tatsächlich in das Amt des Bürgermeisters gewählt zu werden?

Meine Motivation, Ziele und Vorhaben habe ich auf meiner Internetseite www.kl-boehm.de veröffentlicht. Zusätzlich habe ich selbst Flyer verteilt. Damit führe ich einen Low-Budget Wahlkampf. Als Wähler fand ich immer unpassend, wenn mir jemand, den ich noch nie oder jahrelang nicht gesehen habe, an der Haustür ein Kugelschreiber oder ein Päckchen Taschentücher überreicht und für seine Kandidatur wirbt. Auf ähnliches habe ich bewusst verzichtet. Wer sich ernsthaft mit der Bürgermeisterwahl in Gründau, den Kandidaten und deren Zielen auseinandersetzt, sollte überzeugt sein mir seine Stimme zu geben. Hierauf vertrauend habe ich sicherlich die gleichen Chancen wie jeder andere Kandidat auch.

5) Wenn Sie die Wahl für sich entscheiden können – was wird Ihre erste Amtshandlung sein?

Es wäre nicht direkt eine Amtshandlung, aber gleich nach den Gesprächen die ich natürlich mit den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung und den Mitgliedern in den Gemeindegremien führen würde, muss der Widerstand gegen den Windkraftausbau weitergeführt werden und ich würde mir den Gemeinderatsbeschluss zum Betrieb der Kompostierungsanlage in Gründau heraussuchen. Damals wurde nach meinem Wissen, dem Betrieb einer solchen Anlage nur zugestimmt, wenn es zu keinerlei Beeinträchtigung der Gründauer Bürger kommt!


24.02.2019

GNZ-Fragebogen zur Bürgermeisterwahl
  • Ihre schönste Kindheitserinnerung?   schon lange her, wahrscheinlich die Schulferien!
  • Ihr bestes und schlechtestes Schulfach?   gut: Erdkunde / schlecht: Kunst
  • Ihr erstes Auto? Und welches Modell fahren Sie heute?   VW Golf I / Opel Zafira Tourer
  • Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt gegönnt?   Commodore Amiga 2000
  • Ihr zweitliebster Beruf (außer dem ausgeübten)?   Zimmermann – an der frischen Luft und man sieht noch jahrelang das Ergebnis seiner Arbeit
  • Welches Buch können Sie empfehlen?   Die 13 ½ Leben des Käpt´n Blaubär und Rumo von Walter Moers
  • Welche Musik hören Sie am liebsten?   Alles außer Volksmusik
  • Wo machen Sie am liebsten Urlaub?   Ich habe kein Lieblingsziel, mal Meer, mal Berge, mal dazwischen
  • Und wohin würden Sie garantiert nie wieder reisen?   ich reise gerne zu neuen Zielen, aber garantiert ausschließen kann ich nichts
  • Ihr Leibgericht, Ihr Lieblingsgetränk?   nicht gerade Leibgericht, aber ein guter Burger geht öfter, Kaffee
  • Was fehlt in Ihrem Kühlschrank nie?   nicht dass ich die bräuchte, aber Eiswürfel sind immer da
  • Auf welche drei Dinge können Sie nicht verzichten?   atmen, trinken, essen
  • Was hilft Ihnen, Entspannung im Alltag zu finden?   Gartenarbeit / Fernsehen / Radfahren / …..  was sich gerade anbietet
  • Ein Mensch, der Sie zuletzt beeindruckt hat?   Es sind mehrere:  die (Sport)Mannschaft des Jahres 2018
  • Ihr Held der Geschichte?   Edward Snowden
  • Mit welchem Prominenten würden Sie gerne einmal essen gehen?   Carolin Kebekus
  • Wem würden Sie gerne einmal die Meinung sagen?   Jürgen Resch, Geschäftsführer der Deutsche Umwelthilfe
  • Mit wem würden Sie gerne einen Tag tauschen?   Jürgen Resch, ich würde den Verein auflösen.
  • Ihr größter persönlicher Erfolg?   –
  • Ihre unsinnigste Anschaffung, Ihre größte Schnapsidee?   –
  • Was bringt Sie auf die Palme?   Unpünktlichkeit
  • Was war früher besser?   sehr viel!  90er bestes Jahrzehnt ever
  • Was gehört verboten?   Jedwede Sendung im TV die C- und D-Promis hervorbringt oder in denen diese auftreten!
  • Welche Schlagzeile würden Sie gerne in der GNZ lesen?   Heilmittel gegen Krebs und Demenz entdeckt
  • Wieviel Prozent erreichen Sie bei der Bürgermeisterwahl?   zwischen 1 und 90%
  • Mit wem kommen Sie in die Stichwahl?   Florian Neumann
  • Wo verbringen Sie den Wahlabend?   wahrscheinlich Zuhause
  • Wenn Sie die Wahl nicht gewinnen, dann…   geht das Leben weiter.
  • Sie sitzen in einer Zeitmaschine – wohin reisen Sie?   In welche Zeit? a long time ago in a Galaxy far, far away
  • Ihr Lebensmotto?   bleib du selbst

21.02.2019

Bürgerinformation und Bürgerbeteiligung in Gründau 

Hessen wollen mehr Bürgerbeteiligung im persönlichen Umfeld (DIMAP-Umfrage 2014)

Was waren die Ergebnisse und wurden Erkenntnisse in Gründau umgesetzt?

73% der Bürger(innen) in Hessen möchten künftig stärker am politischen Willensbildungsprozess und an politischen Entscheidungen beteiligt werden. Entscheidend hierfür ist, dass sie persönlich betroffen sind und Interesse für ein konkretes Projekt besteht. Der Wunsch nach Bürgerbeteiligung nimmt zu, wenn es um Entscheidungen vor Ort geht. Ebenfalls wünschen die Bürgerinnen und Bürger frühzeitige Information über geplante Vorhaben und Informationen über Alternativen und Kosten.

Geht es um Entscheidungen vor Ort, in der eigenen Stadt oder der Gemeinde, wünschen sich 78% der Befragten mehr Bürgerbeteiligung. Dies ermöglicht den Bürgerinnen und Bürgern, sich stärker in den demokratischen Prozess einzubringen. Diese von der hessischen Landesregierung gestärkte Form der Mitgestaltung stößt auf breite Zustimmung in der Bevölkerung. Daher ist es umso ärgerlicher, das von der Gemeindevertretung zum Windkraftausbau in Gründau, keine entsprechende Beteiligung der Bürger initiiert wurde.

Wenn dies zeitlich möglich ist, sollte dies umgehend nachgeholt werden, um so den Bürgerwillen deutlich in die Regionalversammlung Südhessen, zum Teilplan Erneuerbare Energien einzubringen.

Die Umfrage zeigt auch, dass bei weit über der Hälfte der hessischen Bürgerinnen und Bürger wenig bis gar kein Vertrauen in Kirchen, Medien, Nichtregierungsorganisationen, politische Parteien und das EU-Parlament vorhanden ist. Das Vertrauen in die Institutionen, so eines der Ergebnisse der Umfrage, dort am größten wo die Nähe zum Bürger unmittelbar gegeben ist.

Hier besteht, gerade in Gründau, durch das uneinige Handeln der Gemeindevertreter, den Eigenmächtigkeiten des Bürgermeisters und wenig umfassende Information der Bürgerinnen und Bürger, größter Nachholbedarf.

Gemäß der Umfrage wünschen sich 78 Prozent der Hessinnen und Hessen einer Anlaufstelle für Bürgeranliegen. Mit meiner Wahl zum Bürgermeister wird es diese Stelle automatisch geben. Ich möchte persönlich diese Anlaufstelle sein! Genau diese Anlaufstelle hätte ich mir zur Fliegenplage gewünscht. Konkret gab es in der Gemeindeverwaltung keine Ansprechstelle und das agieren von Bürgermeister Helfrich gegen die Gründauer Bürger ist schlicht skandalös. Bis zum heutigen Tag, liegt trotz eingereichter Dienstaufsichtsbeschwerde und der hieraus folgenden Aufforderung der Kommunalaufsicht an Bürgermeister und Gemeindevorstand, keine Prüfung und Stellungnahme zur Fliegenplagen-Petition vor.

Mit den von mir vorgeschlagenen Beteiligungsportalen zur Bürgerinformation und Mängelmeldung als erste Schritte zu mehr Transparenz ist es nur noch ein kleiner Schritt für direkte Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger. Hiermit erreichen wir eine frühzeitige Information über geplante Vorhaben, Informationen über Alternativen und Kosten für wichtige Maßnahmen, bei Finanzen, beim Bau von Energie- und Verkehrsinfrastrukturprojekten und bei vielem mehr.


20.02.2019

Kommentar zur Diskussion Facebook Beitrag Windkraftausbau

Weder der Bürgermeister noch die Gemeindevertretung entscheiden über den Bau der WKA auf dem Hammelsberg. Alledrdings haben diese Gremien in Gründau weitgehendst über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden und auch versäumt rechtzeitig gegen diesen Ausbau vorzugehen. In den umliegenden Gemeinden, die sich erfolgreich gegen WKA ausgesprochen haben, folgten die Gemeindevertretungen dem Bürgerwillen. Die Bürger wurden im Vorfeld informiert und in die Entscheidung eingebunden.
Wir sollten auch nicht vergessen, dass wir den überproportionalen Ausbau der WK im MKK der SPD mit Landrat Pipa verdanken. Die SPD ist neben den Grünen die einzige Partei, die bei den Landtagswahlen in Hessen 2018 einen massiven Ausbau der Windkraft als Stütze der Energiewende gefordert hat. Vor diesem Hintergrund ist es zu begrüßen, dass sich der jetzige Landrat und einige Bürgermeister gegen den weiteren Ausbau im MKK aussprechen.
Dies ist auch kein generelles NEIN zur Windenergie, hier geht es darum uns im MKK und Gründau nicht unverhältnismäßig hoch zu belasten, während andere Landesteile in Hessen, die zum Teil deutlich günstigere Windverhältnisse aufweisen, nicht belastet werden.
Ebenfalls ist es zu begrüßen, dass sich alle Fraktionen in der Gemeindevertretung gemeinsam für ein Gutachten zum Infraschall entschieden haben. Ich möchte nochmal betonen, dass es meiner Ansicht nach nicht ausreichend ist, sich auf diesen Infraschall-Antrag zu verlassen, da dies aktuell noch immer von den zuständigen Stellen als nicht gesundheitsgefährdend ausgelegt wird. Bitte alle Möglichkeiten, wie Wassergefährdung, Brandschutz, Artenschutz usw. ausnutzen.
 
Windjammer in Gründau hat über 2100 Mitglieder. Dies wären bei der letzten Bürgermeisterwahl ca. 30% der abgegebenen Stimmen gewesen. Dieses Wählerpotential zu bewerben ist natürlich naheliegend. Ich finde jedoch das die Sache für uns alle viel zu wichtig ist um das im Wahlkampf zu thematisieren. Bitte diese Energie für gemeinsame und breit aufgestellte Aktionen zur Verhinderung dieses Ausbaus nutzen.

 

 

Um den Bürgerwillen deutlich in die Regionalkonferenz einzubringen, sollten die Gemeindevertreter / der Gemeindevorstand umgehend eine Bürgerbefragung starten.  Zusammen mit dem Dachverband Gegenwind MKK könnten auch Demonstrationen in Wiesbaden / Darmstadt organisiert werden.

Die Kosten der Energiewende tragen nur die privaten Verbraucher. Die Industrie in Deutschland zahlt die geringsten Stromkosten in ganz Europa. Ein paar Euro mehr für Rentner und junge Familien werden immer groß gefeiert, durch die gleichzeitig immer weiter steigende EEG Umlage verpuffen diese Leistungen umgehend.

Die Art und Weise der Umsetzung, riesige Subventionen auf der einen und Versäumnisse auf der anderen Seite bescheren den Windenergieunternehmen enorme Gewinne und uns, unseren Kindern und weiteren Generationen etwas bessere Luft, Gesundheitsgefährdungen, eine veränderte Landschaft und einen noch höheren Schuldenberg.