Meine Ziele

Hier finden Sie meine Ziele, die ich als unabhängiger Bürgermeisterkandidat für Gründau habe.

Meine persönliche Zielsetzung:

  • UNABHÄNGIG: Es darf in der Gemeinde nicht der größte Einfluss zählen, sondern die besten Argumente

  • OBJEKTIV: Es zählt nicht meine Meinung. Für beste Resultate muss jeder gehört werden um den für allen besten Kompromiss zu finden.

  • GERECHT: Es kann und wird mit mir keine Klüngelei in der Gemeinde geben. Gleiche Chancen und Rechte für alle.

  • BÜRGERNAH: Als Bürgermeister nicht nur für die Bürger arbeiten, sondern auch mit Ihnen.

  • EHRLICH: Ich werde nichts versprechen, was ich nicht einhalten kann und werde nicht verschweigen welche Entwicklungen es in der Gemeinde geben wird.

Meine Ziele für Gründau:

VERWALTUNG:

Ich möchte eine Verwaltung, die als Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger da ist. In der Vergangenheit wurde immer eine „schlanke Verwaltung“ angestrebt. Ich will eine Entwicklung hin zu mehr Effizienz und den damit verbundenen Ausbau der „digitalen Verwaltung“. Den Anfang soll das Bürgerbeteiligungsportal bilden. Weiter- und Fortbildung sowie die Beseitigung von Mängeln gemäß Arbeitsstättenverordnung (tech. Regeln für Arbeitsstätten) bringen mehr Motivation und Leistungsbereitschaft und damit mehr Bürgerfreundlichkeit.

BÜRGERNÄHE:

Die Wünsche und Meinungen der Menschen in Gründau sind wichtig. Deshalb werde ich Bürgersprechstunden einrichten, die im Rathaus und auch in den Ortsteilen stattfinden. Wie ich selbst erfahren habe, (bzw. nicht erfahren) brauchen wir mehr Bürgernähe. Das bedeutet für mich, für die Bürger da zu sein, die Anliegen der Menschen ernst zu nehmen und wertzuschätzen. Darüber hinaus werde ich die Menschen bei wichtigen Entscheidungen durch Information und Gespräche beteiligen. Keine wichtigen Entscheidungen einfach über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg. Nur mit Ehrlichkeit, Offenheit und Transparenz kann man Akzeptanz erreichen.

DEMOGRAFIE:

Der demografische Wandel macht auch vor Gründau nicht Halt. Hierauf müssen wir reagieren und die Infrastruktur anpassen.
Viele Menschen bleiben und möchten im Alter in ihrer gewohnten und vertrauten Umgebung zu Hause wohnen. Das erfordert ein breit gefächertes Dienstleistungsangebot im Bereich der Altenpflege und -betreuung. Den älteren Menschen, die nicht mehr zu Hause wohnen können oder wollen, müssen wir seniorengerechtes Wohnen in vielschichtiger Form, z.B. in Mehrgenerationenhäusern, ermöglichen.
Hier müssen wir alle, Gemeinde, Verbände und Bürger, das bestmögliche Konzept finden und gemeinsam umsetzen. Vor allem in den Ortskernen wird sich die Problematik von leerstehendem Wohnraum stellen! Hierfür brauchen wir Lösungen, wie wir die bestehende Wohnbebauung auch für junge Familien interessant und günstig entwickeln können, anstatt immer neue Wohngebiete auszuweisen. Um diese Themen werde ich mich kümmern.

KINDER:

Der Ausbau der Kindertagesstätten wurde und wird auch weiterhin vorangetrieben. Jedoch vernachlässigt die Gemeinde Ihre Aufgaben im Rahmen der Schulentwicklung. Bei nahezu 150 Kindern in den Kitas in den letzten Jahren, kann man diese Zahl auch in den Grundschulen erwarten. Trotzdem fehlen hier immer noch Betreuungsangebote am Nachmittag. Hierfür muss mehr getan werden. Was nützt der Ganztags-betreute Kitaplatz, wenn die Eltern beim Schuleintritt Ihrer Kinder wieder vor dem Problem der fehlenden Nachmittagsbetreuung stehen!

GEBÜHREN:

Die Gemeinde benötigt solide Finanzen, um den laufenden Haushalt und anstehende Projekte zur Zukunftssicherung bewältigen zu können. Um Steuern und Abgaben konstant zu halten muss ggf. priorisiert werden. Sind mehrere Projekte gleichzeitig finanzierbar?
Ist eine Zusammenarbeit mit anderen Kommunen möglich?
Werden alle Förderprogramme ausgenutzt?

ABSCHAFFUNG DES STRASSENAUSBAUBEITRAGS:

Ein häufiger Streitpunkt ist der Straßenausbaubeitrag.
In Hessen kann eine Kommune diesen Beitrag erheben. In den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Hamburg wird kein Straßenausbaubeitrag erhoben.
Ich möchte diesen Beitrag in Gründau abschaffen und mit allen Beteiligten Alternativen für die Finanzierung des Straßenausbaus finden.

LEBEN IN GRÜNDAU:

Ich, und ich denke wir alle, leben gerne in Gründau. Es gibt gute Verkehrsanbindungen, zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und kurze Wege in die Natur, zahlreiche Vereine und Freizeitmöglichkeiten. Aber es gibt in zunehmendem Maße Belastungen der Lebensqualität. Seit 30 Jahren nutze ich die A66 für meinen Arbeitsweg. Stau und viel Verkehr, gerade zu Stoßzeiten, waren keine Seltenheit. In den letzten Jahren hat allerdings der Schwerverkehr sehr stark zugenommen und damit auch die Lärmbelastung, vor allem in Rothenbergen und Lieblos. Zusätzlich beschert uns der zunehmende Flugverkehr mehr Lärm und nach dem Ausbau der Bahnstrecke Hanau-Fulda wird auch mehr Bahnlärm dazukommen. Die Lärmobergrenzen müssen überwacht und Konzepte zum Lärmschutz entwickelt und umgesetzt werden.

Windkraft: meine persönliche Meinung ist, daß es keinen weiteren Ausbau von Windkraftanlagen in Siedlungsnähe und in Waldgebieten geben darf. Neben den etwaigen gesundheitlichen Risiken und der möglichen Gefahr die von diesen Anlagen ausgeht, stört mich die planlose Umsetzung der Energiewende und das vollkommene außer Acht lassen der Ansichten und Meinungen von Fachleuten.  Allein in den letzten 3 Monaten sind 5 WKA in Deutschland in Brand geraten. Ein Brand bei den Vier Fichten im trockenen Sommer 2018 hätte verheerende Folgen für uns alle gehabt. Seit 2000 ist der Strompreis in Deutschland von 14Cent auf 29Cent gestiegen. Der steuerliche Anteil stieg in dieser Zeit von 30 auf 54%. Gleichzeitig exportiert Deutschland immer mehr Strom. Zuletzt über 80TWh im Jahr bei nur 25TWh Import. In Sachsen werden zurzeit Windkraftanlagen stillgelegt, weil sich die Anlagen für den Betreiber nach Wegfall der staatlichen Subventionen nicht mehr lohnen! Umweltzerstörung und Verschandelung der Landschaft kommen noch dazu.

Geruchsbelästigung ist ein weiterer nicht zu unterschätzender Faktor bei der Minderung der Lebensqualität. In Gründau kommt noch in einigen Ortsteilen die Belastung durch ein enormes Fliegenaufkommen hinzu. Die Belästigung durch Geruch und Fliegen müssen umgehend abgestellt werden. Bitte lesen Sie für weitere Informationen die Ausführungen und Beiträge in den Neuigkeiten zur Fliegenplage. Hier finden sich auch Beispiele für Abhilfemaßnahmen.

https://www.openpetition.de/petition/blog/fliegenplage-in-gruendau